Praktikumsbericht Martin Owsianny

Kategorie: Allgemein

Mein Praktikum begann am Montag, den 13. Juli 2015. An diesem Tag wurde ich zusammen mit einer anderen Praktikantin grob in den Betrieb eingeführt. Inhaber Daniel P. Schenk zeigte uns das Büro, der Ort wo ein Großteil der Arbeiten der Firma stattfinden. Anschließend wurde uns die verwendete Soft- und Hardware nähergebracht.

Am zweiten Tag wurde uns der zweite Teil der wichtigen Utensilien gezeigt: Darunter waren Kameras, Mikrofone, LED Flächenleuchten, LED Spotlights und auch viele kleinere Gegenstände die alle dem Zweck dienen, ein Filmset zu gestalten. Die Arbeit mit dieser Ausrüstung sollte auch einen wichtigen Teil unseres Praktikums ausmachen. Jedes Gerät mit seiner Funktion wurde uns sorgfältig von Herrn Schenk erklärt.

2015-07-24 11.40.28Am Mittwoch ging der Arbeitalltag bereits sehr früh los. Schon um halb Acht mussten wir am Büro sein, denn von dort aus machten wir uns auf den Weg nach Bingen, zur Realschule plus am Scharlachberg.Dort schnitten Schüler einer Projektgruppe an dem Tag im Rahmen eines “Crashkurses Filmproduktion” eine Dokumentation über ihre Projektwoche. Unsere Aufgabe war es den Schülern bei Fragen zu helfen und in der Zwischenzeit untersuchte ich mit Herrn Schenk die Ausrüstung für unseren nächsten Videodreh. Nachdem die Schüler ihren Film fertigstellten, bauten wir unsere Ausstattung ab und machten uns auf dem Weg zum nächsten Drehort. Ungefähr eine Stunde später kamen wir an einem Autohaus in Mayen an, wo unsere Aufgabe das sammeln von Rohmaterial war, welches später für einen Imagefilm genutzt wird. Hier übernahm Herr Schenk ein Großteil der Arbeit, erklärte uns dennoch nebenbei sehr viel. Man merkte direkt den qualitativen Unterschied zwischen dem Crashkurs und dem Imagefilm für das Autohaus.

Der nächste Tag begann im Büro, wo wir mit dem Schneiden des Rohmaterials vom Autohaus anfingen. Uns wurde die Software wieder kurz erklärt, direkt danach durften wir alleine an dem Material arbeiten. Herr Schenk schaute uns dabei über die Schulter, und bei Fragen haben wir direkt Hilfe bekommen. Nachdem wir die Dateien vom Dreh ordneten und mit den ersten Schnitten fertig waren, stand ein weiteres Kundenmeeting an. Dort wurde vor allem das bereits früher fertiggestellte Drehbuch noch einmal besprochen.

Am Freitag, dem fünften Tag, hatte ich frei, doch dafür musste ich Samstag mit an das Kant-Gymnasium in Boppard, wo wir Aufnahmen für eine Dokumentation über das Schulfest anfertigten. Im großen und ganzen war dieser Tag recht entspannt, Herr Schenk überließ mir und der anderen Praktikantin an diesem Tag komplett die Kameraführung. Nachdem die wichtigsten Punkte des Sommerfestes aufgenommen wurden, machten wir uns auf den Weg zurück.

Die zweite Praktikumswoche begann Montag morgens im Büro, unsere Aufgabe an diesem Tag war zuerst die Bild-Ton-Synchronisation der Aufnahmen einer Abschlussfeier. Mittlerweile war ich schon sehr vertraut mit der verwendeten Software. Danach schnitt ich selbständig die Impressionaufnahmen vom Abschluss. Die andere Praktikantin arbeitete währenddessen an den Untertiteln eines Filmprojekts von Herr Schenk.

Der nächste Tag fand wieder im Büro statt. Dort arbeiteten wir an der DVD der Abschlussfeier. Den ganzen Tag schnitten wir das Rohmaterial und korrigierten die Tonspur und Farben. Dabei wechselte ich mich mit der anderen Praktikantin ab.

Am Mittwoch erledigten wir noch letzte Arbeiten am Schnitt der DVD, anschließend bearbeiteten wir einen Ausschnitt aus Herr Schenks Filmprojekt. Dabei benutzten wir eine neue Software zu der wir auch eine Einführung bekommen haben. Unsere Hauptaufgabe war hierbei das sogenannte “Rotoskopieren” des Vordergrundelements. Herr Schenk arbeite währenddessen und danach an einer Website für einen Kunden, anhand der er mir vieles zur grundsätzlichen Installation einer Webseite erklären konnte.

Am Donnerstag, meinem vorletzten Praktikumstag waren wir wiedermal im Büro und halfen drei Crashkurs Teilnehmern aus Kastellaun beim schneiden ihres Dokumentationsfilms über ihr Schulfest.

Am letzten Tag wurde nochmal ein Ausschnitt von Herr Schenks Filmprojekt rotoskopiert, an der Website weitergearbeitet und an einem DVD-Menü gebastelt, ehe wir in die Sommerferien entlassen wurden.

Das Praktikum hat mir großen Spaß bereitet und mein Interesse im Bereich der Medienproduktion und -gestaltung vertieft.

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