Praktikumsbericht Sarah Linn

Kategorie: Allgemein

Sarah Linn

 

Hey!

Mein Name ist Sarah Linn, ich bin noch in der 9. Klasse und habe ein zweiwöchiges Praktikum bei HUNSRÜCK VIDEO gemacht. Heute ist mein letzter Tag hier und morgen fangen die Sommerferien an. Ehrlich gesagt ein bisschen schade, denn es hat mir echt Spaß gemacht und ich könnte noch ein paar Wochen weitermachen, vielleicht mehr. Auch wenn mir der Kopf jetzt ein bisschen brummt, vor lauter Informationen und neu gelerntem Wissen. Ich kann es immer noch kaum fassen. Drei Wochen vor dem Praktikum hatte ich immer noch keinen richtigen Praktikumsplatz, jedenfalls keinen, der sich für mich gelohnt hätte. Da kam Daniel Schenk an meine Schule, um dort gemeinsam mit ein paar Schülern ­ darunter ich ­ einen Imagefilm zu drehen. Vorher hatte ich mich nie ernsthaft für das Thema Film interessiert. Für mich stand fest: „Ich werde Schriftstellerin!“ Doch nach zwei Drehtagen an einer Schule – man bedenke: einer Schule – war ich mir da nicht mehr so sicher. Beziehungsweise hatte ich ein komplett neues Thema für mich entdeckt. Ich war so unglaublich begeistert. Also habe ich Daniel einfach gefragt, ob ich bei ihm Praktikum machen kann. Spontan sagte er Ja und ein paar Tage später stand es fest. Und ich war super happy. Es war mir ungelogen eine Woche lang, wenn nicht mehr, unmöglich aufzuhören zu grinsen. Immer wenn ich aufhörte zu grinsen, dann lachte ich. Und das sage ich weder um Werbung zu machen, noch um mich bei den Leuten von Hunsrückvideo einzuschleimen (:D), es hat nur einen heftigen Eindruck bei mir hinterlassen. Muss nicht jedem so gehen, mir ging es so.

Als das Praktikum dann anfing, lernte ich auch Stefan Holler von HUNSRÜCK VIDEO kennen. Er betreute mich die erste Woche über. Mir wurde der Schnitt des Imagefilms überlassen, den ich schon mitgedreht hatte, an dem ich nun selbstständig arbeiten sollte. Zuerst wurde mir, mit einer Engelsgeduld, Adobe Premiere erklärt, und dann konnte ich mich immer wenn ich Fragen hatte, an einen der Beiden wenden. Ich finde es toll, dass ich ein eigenes Projekt bekommen habe, bei dem ich einfach alle Arbeitsschritte mal selbst erleben konnte und am Ende ein Ergebnis hatte (wird man auf der Homepage der KGS Kirchberg sehen können). Bei dem Schnitt an sich lernte ich fast mehr über das Drehen, als an den Drehtagen selbst. Für mich hat sich allein das schon total gelohnt. Da HUNSRÜCK VIDEO relativ klein ist und jeder eigentlich alles tut, konnte mir jeder meine Fragen zu allen kameratechnischen, kreativen, stilistischen und sonstigen Dingen beantworten. Ich habe alles aufgesaugt, was ich nur bekommen konnte, und das war sehr viel. Außerdem ist meine Film- Bucket­List um gefühlte 100 Filme länger geworden. Dazu kommt, dass Daniel auch als Autor tätig ist und wundervolle (wäre wow ein Adjektiv, würde ich es hier einsetzen) Bücher schreibt.

Fazit:

Für mich war es ein Praktikum, dass im Moment nicht optimaler hätte sein können. Es war grandios und hat mein Weltbild und meine jetzigen Zukunftsvorstellungen sehr geprägt und verstärkt. Ich kann es jedem empfehlen, der eine kreative Ader in sich spürt und/oder einen absolut wortwörtlichen Crashkurs in Sachen Film machen möchte.

Übrigens: Ein Film entsteht drei Mal und ist verdammt viel und noch ein bisschen mehr Arbeit.

Danke an Hunsrück Video für dieses großartige, wundervolle Praktikum!

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